
Von Helden der Luftfahrt und fliegenden Kisten
Die FTI Group auf der ILA 2008
Die Berlin Air Show 2008, die 9. internationale Luft- und Raumfahrtausstellung, war eine Messe der Superlative. Mehr als 241.000 Besucher, davon 120.000 Fachbesucher kamen, um die Flugvorführungen zu bewundern und sich bei den 1.127 Ausstellern aus 37 Ländern über den Stand der Branche zu informieren. Dabei wurden laut Angaben der ILA-Veranstalter Abschlüsse in Höhe von über 3,2 Milliarden Euro getätigt.
Die Superlative der gesamten Veranstaltung spiegelte sich aber auch im Auftritt der FTI Group wider. Wir waren auf dem Gemeinschaftsstand Berlin-Brandenburg (organisiert von der Zukunftsagentur Brandenburg) und dem Gemeinschaftsstand Bremen (organisiert von den Wirtschaftsförderern big Bremen) vertreten. Die FTI Group wurde am Bremer Stand von der FTI Technologies GmbH repräsentiert. Auch das Konsortium AVIATRONICS sowie unser Partnerunternehmen WIHM-Tech waren dort vertreten.
Für ein mittelständisches Unternehmen war die Aufmerksamkeit auf unsere Stände - auch aufgrund des kurz zuvor erhaltenen Lilienthal-Preises - enorm. So fanden sich zahlreiche Vertreter aus Politik und Wirtschaft ein, um sich über die FTI Group zu informieren. Ministerpräsident Platzeck und Wirtschaftsminister Junghanns gaben sich die Ehre und wollten noch einmal „genau wissen“, wie das Approach Monitoring System (bekannt durch den Lilienthal-Preis) denn nun eigentlich funktioniert. Walter Momper nutzte die frühen Morgenstunden an den heißen Besuchertagen, um sich ein Bild vom aktuellen Stand der Luftfahrtbranche zu machen. Angesichts des Approach Monitoring Systems der FTI Group brachte er es auf den Punkt: „Ah ha, also im Prinzip eine fliegende Kiste, die dem Flugzeug beim Tanken hilft“. Auch wenn hinter der „Einparkhilfe für Jets“ eine komplizierte Technik steckt, muss man angesichts dieser bestechenden Logik zugeben: Besser kann man es wohl nicht sagen.
Doch nicht „nur“ die Politik war an der FTI Group interessiert, sondern es konnten auch andere hochkarätige Gespräche mit Vertretern aus der Branche geführt werden. Aus den gemachten Erfahrungen und Kontakten können sich in Zukunft sicherlich interessante Aufträge und Kooperationen ergeben. Auch für den Ausbau des bereits existierenden Netzwerkes und die Präsentation des Unternehmens für potentzielle Bewerber bot die ILA eine ideale Plattform.
Nicht zuletzt hat es allen Teilnehmern einfach Freude bereitet, bei der ILA dabei zu sein. Zum einen war es uns eine Ehre, die Luft- und Raumfahrt-Standorte Berlin-Brandenburg und Bremen mit zu vertreten. Zum anderen machte es einfach Spaß, bei den zahlreichen Airshows die wahren „Helden der Luftfahrt“ bei ihren Flugkünsten beobachten zu dürfen – denn alle Technik die wir und die über tausend anderen Aussteller entwickeln und bauen dient letztlich nur einem Zweck: Dem Traum vom Fliegen Flügel zu geben.
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